Frustriertes bloggen

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Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Do 4. Sep 2014, 15:57

Hallo zusammen,
vllt gib's hier ja welche denen es ähnlich geht. In letzter Zeit habe ich die Lust ans bloggen verloren. Eine stetig sinkende Leserzahl (die sowieso noch nie hoch war) frustriert mich. Da es bei mir eh nur schleppend voran ging (über zwei Jahre dabei und nicht mal 100 geschafft), fehlte mir eh desöfteren die Motivation. Mein Schwerpunkt lag beim backen weil dies scheinbar eine größere Zielgruppe ansprach. Nur doof das ich gar keine Lust habe jede Woche etwas zu backen. So wurden meine Beiträge immer weniger, es kam zum Stillstand bei den neuen followern und nun wird diese Zahl auch noch kleiner.

Um nun etwas Motivation und Freude ans bloggen zurück zu erlangen, habe ich mich für eine Art Make over entschieden. Ich will wieder zurück zu den Themen die mich aktuell interessieren. Im Prinzip will ich also wieder richtig bloggen und mich nicht mehr nach den Lesern richten.
Anstelle von neugieriges warten, verschwanden nach dieser Ankündigung gleich mal zwei weitere Leser :| Frustriert setze ich meinen Plan zwar weiter fort, habe aber für mich beschlossen meinen Blog zu löschen wenn er nach einem Jahr noch immer keinen interessiert. Ja ich gehe davon aus das es keinen interessiert. Die Kommentare die ich erhalte ist dieser Standart kram alla "tolles Rezept hier mein Blog" oder "toller Blog, seh dir doch mal meinen an" bei denen ich mich immer frage warum sie meinem Blog denn nicht folgen wenn er so toll ist??? Logisch weil sie ihn nicht toll finden sondern auf Leser Fang sind :roll: Sehr nervige Angelegenheit.

Das "Erfolgsrezept" zum bloggen habe ich scheinbar noch nicht entdeckt. Es kommt mir derzeit so vor als könnte jeder Idiot ein Blog führen und mit links tausende von Leser bekommen nur ich nicht. Klar sollte man nicht für Leser bloggen aber es frustriert halt schon wenn man nicht weis warum Leser plötzlich gehen oder nicht versteht warum der eigene Blog scheinbar ziemlich scheiße ist.
Ich hoffe jetzt mal auf einen neuen motivationsschub :D
Musste das jetzt einfach mal los werden weil es mir seit einer Ewigkeit im Kopf schwirrte und mich richtig mürbe machte. Danke für eure Aufmerksamkeit und liebste Grüße :)
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon howie1006 » Do 4. Sep 2014, 16:29

Du sagst es ja selber: Man sollte nicht für die Leser bloggen. Wobei ich das etwas entschärfen würde, denn wenn nicht für die Leser, für wen dann? Aber man sollte über das bloggen, was einem liegt, was einem Spaß macht. Nur dann ist der Blog, ist man selber authentisch.

Wenn es Dir auf die Follower ankommt, müsstest Du wahrscheinlich Richtung Beauty & Fashion gehen und das Ganze dann hochprofessionell aufziehen. Aber wird der Blog dann nicht zum Selbstzweck?

Übrigens habe ich auch nur eine vernachlässigbare Anzahl von Verfolgern - aber stören tut es mich nicht. Das, was im Blog steht, dient auch mir zum Nachschlagen, sonst hätte ich das anders regeln können. So können andere partizipieren. Wieviele das letztlich sind, ist mir relativ egal - obwohl ich mich natürlich über jeden Leser freue.
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Do 4. Sep 2014, 18:53

Hör mir bloß auf mit Mode Blogs :D die finde ich nur noch nervig. Gibt es wie Sand am Meer, schreiben alle das selbe und letztendlich ist es doch eh nur eine zur Show stellen von sich selbst und was man sich nicht alles kauft. Das ist mir viel zu langweilig (auch wenn ich tatsächlich gerne mal Shoppe) :D Dann wäre mein Blog auch nur einer von tausenden ;)
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon ceresfoodloving » Do 4. Sep 2014, 21:32

yyymimiyyy hat geschrieben:Hör mir bloß auf mit Mode Blogs :D die finde ich nur noch nervig. Gibt es wie Sand am Meer, schreiben alle das selbe und letztendlich ist es doch eh nur eine zur Show stellen von sich selbst und was man sich nicht alles kauft. Das ist mir viel zu langweilig (auch wenn ich tatsächlich gerne mal Shoppe) :D Dann wäre mein Blog auch nur einer von tausenden ;)


Foodblogs gibt es auch wie Sand am Meer. Hat dich das abgehalten? Nö ;)

Ich verstehe dich. Teilweise habe ich auch diese Phasen. Aber da ich in meinem Blog über Dinge schreibe, die mich begeistern, muss ich mich nicht motivieren etwas extra für meinen Blog zu machen. Okay, manchmal suche ich mal besondere Rezepte raus. mehr aber auch nicht.

Zu der Idee mit eiem neuem Blog: Dann fängst du wirklich wieder bei null an! jetzt hast du schon wenigstens ne kleine Fanggemeinde. Mach doch mehr Werbung für dich und dein Blog! Kooperiere mit anderen Bloggern, nimm an Blogparaden teil, etc!
Du weißt nicht, was es heute zu essen geben soll? Kein Problem! Hier findest du leckere, einfache und vegane Rezepte! ;D

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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Fr 5. Sep 2014, 10:23

Das frustrierende ist nicht die kleine Leserzahl oder das keine neuen dazu kommen sondern das Leser wieder nach Monaten gehen. Da frag ich mich ob ich was falsches geschrieben habe :D
Zum Essen kam ich durch einen anderen Blog. Da hatte ich ein Rezept ausprobiert und fand es so super das ich darüber schrieb. Das wurde dann nach und nach mehr.
Mode ist übrigens nichts für mich weil ich eine Plus size Dame bin :D Kleidung die es in 36 gibt, gibt es somit eh nicht für mich und dadurch sind diese Blogs für mich irrelevant.
Ich versuche meinen vorhandenen Blog umzustellen. Backen wird wohl immer ein Thema sein aber es soll nicht mehr das einzige sein.
Nur leider lässt Blogger mich gerade auflaufen. Lade ich das Header über dem PC hoch, wird weiß zu grau. Lade ich es über photobuck hoch und nehme den Link, zeigt er gar kein Header mehr an :| Blogger hasst mich eh schon seit einer Ewigkeit :D seit Monaten immer eine Fehlermeldung wenn ich mich einlogge aber alles funktioniert wie immer.
Wie gut das es blogger gibt, die übers bloggen schreiben und da Abhilfe wissen :D
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon dasmiau » Fr 5. Sep 2014, 11:13

Mich frustriert es auch manchmal ein bisschen. Ich blogge schon seit 3 1/2 Jahren und habe im Vergleich zu anderen Blogs kaum Leser. Doch ich weiß auch, dass es an mir liegt, denn ich blogge nicht gerade über Dinge, die die Masse interessieren und viele meiner Posts sind einfaches Gefasel über mein Leben, also kann ich froh sein, dass sich überhaupt ein paar Menschen dazu aufgerafft haben mir zu folgen ^^

Wenn man wirklich erfolgreich sein will, muss man echt sehr viel Zeit/Geduld und sogar Geld hineinstecken um etwas wunderbares zu erschaffen. Dazu muss man auch kreativ sein und sich immer nach den aktuellsten Trends erkunden, denn danach googeln die Leute, die deine potentiellen Leser werden könnten.

Diese Kraft/Zeit/Geduld hat man nicht, wenn man noch tausend andere Dinge im Alltag erledigen muss ^^ Die, die jetzt super erfolgreich sind, haben meist neben der Arbeit/Ausbildung/Schule/Studium in ihrer Freizeit nur an ihrem Blog gesessen und jetzt machen sie das Hauptberuflich. Klar, dass dann auch noch bessere Resultate herauskommen und die Leserzahl stetig wächst

Ich bin auch neidisch darauf, aber... ich muss auch anerkennen, dass es wie gesagt, an mir selbst liegt.

Aber irgendwie ist es schön zu wissen, dass man nicht als Einzige gerade so frustriert deswegen ist ^^

Liebe Grüße
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon dasmiau » Fr 5. Sep 2014, 11:30

Ich habe mir dein Blog mal angeschaut.. Ich versuche dir mal etwas konstruktive Kritik zu geben, auch wenn ich weiß, dass die Umsetzung gar nicht einfach ist und auch ich selbst an mir mehr arbeiten muss ^^

1. Dein Blogdesign muss dringend überarbeitet werden. Entweder du suchst dir z.B. auf Etsy.com Leute, die dir dein Blog nach deinen Wünschen designen (was aber um die 100€ kostet) oder du liest dir ein Menge Tutorials durch und veränderst deinen Blog selber.

2. Damit dein Header weiß aussieht, würde ich die Datei als ".png" Datei abspeichern und hochladen. Auf jeden Fall musst du dich auch mehr mit Bildbearbeitungsprogrammen auseinander setzen

3. Würde ich mich an deiner Stelle nicht auf so viele Themen konzentrieren. Du gehst genau in die falsche Richtung. Poste nur über wenige Sachen, aber dann auch richtig (Oh Gott, ich glaube, ich werde meinen Blog auch überarbeiten und meine Themen einschränken). Wenn dir Backen allein zu langweilig ist, ist es okay, wenn du auch Kochrezepte miteinbringen möchtest. Wichtig ist nur, dass du das Essen ansprechender präsentierst.

4. Fotografiere das Essen auf schönen Tellern, die auf einem tollen Untergrund stehen. Wechsel die Teller und Untergründe. Benutze mal Holztische, Papier, verschiedene Decken, usw als Untergrund. Spiel mit der Perspektive und schaue, aus welchem Winkel das Essen am schönsten aussieht.

Wenn du doch dann mal von deinem Leben erzählen möchtest, ist das okay, aber konzentriere dich lieber auf ein Gebiet.

5. Vernetze dich. Sei auf Instagram, Twitter, Facebook und Co. aktiv. Manche Leute sind nur dort und einfach zu bequem sich bei Blogger anzumelden um dir extra von dort zu folgen. Besonders auf Instagram kannst du viele Leute auf deinen Blog locken.

Wenn du dann immer noch keinen Erfolg hast, kann ich deinen Frust wirklich verstehen, jedoch hast du es dann wenigstens richtig versucht und nicht so halbherzig wie jetzt ^^

Liebe Grüße
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Fr 5. Sep 2014, 12:04

An die großen Blogger kommt man wohl kaum noch ran. Da hätte man vor Jahren anfangen müssen oder man muss sich eine professionelle Seite erstellen (lassen). Ich glaube das ist ähnlich wie bei youtube. Wenn man jetzt anfängt, muss man warten bis ein größer aufhört um eine Chance auf großem Erfolg zu haben. Die großen Decken halt schon alles ab also wozu noch die kleinen? Dazu sind die großen Blogs auch wirklich professionell und die Personen dahinter kommen scheinbar auch aus der Obersten Gesellschaftsschicht. So spontan fallen mir nämlich die Blogs von Hausfrauen ein oder die eine Single Zahnärztin ohne Kinder.
Auf den Blogs geht es auch häufig um gekauftes oder um die 20 verschiedenen Ferienhäuser die gekauft wurden. Ich glaube Blogs sind für nur Leser auch etwas zu Träumen. Das träumen von einem anderen Leben und dem können das andere scheinbar haben (es gibt unter den großen natürlich auch ausnahmen).
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Fr 5. Sep 2014, 12:15

dasmiau hat geschrieben:Ich habe mir dein Blog mal angeschaut.. Ich versuche dir mal etwas konstruktive Kritik zu geben, auch wenn ich weiß, dass die Umsetzung gar nicht einfach ist und auch ich selbst an mir mehr arbeiten muss ^^

1. Dein Blogdesign muss dringend überarbeitet werden. Entweder du suchst dir z.B. auf Etsy.com Leute, die dir dein Blog nach deinen Wünschen designen (was aber um die 100€ kostet) oder du liest dir ein Menge Tutorials durch und veränderst deinen Blog selber.

2. Damit dein Header weiß aussieht, würde ich die Datei als ".png" Datei abspeichern und hochladen. Auf jeden Fall musst du dich auch mehr mit Bildbearbeitungsprogrammen auseinander setzen

3. Würde ich mich an deiner Stelle nicht auf so viele Themen konzentrieren. Du gehst genau in die falsche Richtung. Poste nur über wenige Sachen, aber dann auch richtig (Oh Gott, ich glaube, ich werde meinen Blog auch überarbeiten und meine Themen einschränken). Wenn dir Backen allein zu langweilig ist, ist es okay, wenn du auch Kochrezepte miteinbringen möchtest. Wichtig ist nur, dass du das Essen ansprechender präsentierst.

4. Fotografiere das Essen auf schönen Tellern, die auf einem tollen Untergrund stehen. Wechsel die Teller und Untergründe. Benutze mal Holztische, Papier, verschiedene Decken, usw als Untergrund. Spiel mit der Perspektive und schaue, aus welchem Winkel das Essen am schönsten aussieht.

Wenn du doch dann mal von deinem Leben erzählen möchtest, ist das okay, aber konzentriere dich lieber auf ein Gebiet.

5. Vernetze dich. Sei auf Instagram, Twitter, Facebook und Co. aktiv. Manche Leute sind nur dort und einfach zu bequem sich bei Blogger anzumelden um dir extra von dort zu folgen. Besonders auf Instagram kannst du viele Leute auf deinen Blog locken.

Wenn du dann immer noch keinen Erfolg hast, kann ich deinen Frust wirklich verstehen, jedoch hast du es dann wenigstens richtig versucht und nicht so halbherzig wie jetzt ^^

Liebe Grüße


Danke für dein Feedback.
1. Das Design sieht gerade komisch aus weil ich damit angefangen habe es zu verändern. Ich komme nur mittags und abends dazu (habe einen Sohn :) )

2. habe im Netz nachgelesen, das viele dieses Problem haben. Werde es mal versuchen mit .png habe nämlich .jpg versucht.

3. bisher war nur backen das Thema. Bin aber auch mit dem löschen von unnötigen Labels zu Gange (die Liste war vorher deutlich größer was mich selbst auch störte)

4. Da hast du recht. Es gibt hässlichere Fotos auf erfolgreicheren Blogs aber ich übe mich darin :) Ich selbst gehöre nämlich auch zu denen die nicht wirklich lesen sondern lieber Fotos ansehen :D

5. Hab ich (auf der linken Seite zu sehen), auf Facebook läuft es auch ganz gut.

Danke :)
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon wohnvorstellungen » Sa 6. Sep 2014, 14:32

Huhu :)

Hachja, deine Situation kommt mir irgendwie bekannt vor - ich blogge noch nicht so lange wie du, aber nach der ersten riiiiesen Portion Motivation kommt jetzt auch langsam die Ernüchterung...während am Anfang Klick-und Followerzahlen sprunghaft nach oben gingen geht es jetzt gerade wirklich mehr als schleppend voran. Aber ich versuche mich nicht davon unterkiegen zu lassen, sondern den Blog einfach als mein persönliches Hobby zu sehen. Wenn ich es schaffe versuche ich, die Leserzahlen einfach gar nicht zu beachten...ist natürlich sehr sehr schwer aber vllt kann man sich so sie Lust am BLOGGEN SELBST erhalten...

Kopf hoch, ich denke das geht sehr sehr viele so!

Viele Grüße :* :* :*

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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon ceresfoodloving » Mo 8. Sep 2014, 12:40

yyymimiyyy hat geschrieben:Das frustrierende ist nicht die kleine Leserzahl oder das keine neuen dazu kommen sondern das Leser wieder nach Monaten gehen. Da frag ich mich ob ich was falsches geschrieben habe :D

Falsch gibt es schon mal gar nicht ;) Vielleicht interessieren sie sich jetzt für andere Sachen oder du postet ihnen zu wenig, aber das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass du merkst, dass du nichts falsches posten kannst (außer du fängst mit rassistischen sprüchen an, das wäre wirklich falsch!). Es ist dein blog und es muss dir gefallen :)

[quote="yyymimiyyy"Mode ist übrigens nichts für mich weil ich eine Plus size Dame bin :D Kleidung die es in 36 gibt, gibt es somit eh nicht für mich und dadurch sind diese Blogs für mich irrelevant. [/quote]
Es gibt auch Plus-Size-Blogs?! :D Ich möchte dich jetzt nicht zwingen einen modeblog zu machen aaaaaber zu sagen "ich passe nicht in 36, deshalb blogge ich nicht über fashion" ist ein blöder grund :D wenn du dich dafür interessierst, wieso nicht?
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon wohnvorstellungen » Mo 8. Sep 2014, 12:49

Oh, dazu möchte ich auch noch was sagen: PlusSizeBlogs sind nicht nur gerade mega im Kommen, sondern an sich eine super Sache wie ich finde! Was soll denn das, dass es Millionen (!!!) von Fashionsblogs von Größe34Mädls gibt von denen der Großteil nichtmal wirklich Ahnung von Mode hat, sich aber Leute die echt ein Händchen für Mode haben nicht trauen darüber zu bloggen wegen ein paar Kilos "zuviel"??!!

ich möchte hier übrigens niemanden Beleidigen mit der Aussage ;) aber Tatsache ist nunmal, dass nicht jeder Fashionblog qualitativ was her macht. Was ich damit sagen will: Es geht dabei um Mode. Nicht um die Kleidergröße. Punkt. Und wenn du da was auf dem Kasten hast - dann immer her damit! ich bin jedenfalls gespannt :*

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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon baeckerman83 » Mo 8. Sep 2014, 15:41

Ein paar Kilos zuviel? Ich würde eher sagen die anderen haben nen paar Kilos zu wenig. Zero Size ist doch nicht wirklich schön.
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon ceresfoodloving » Mo 8. Sep 2014, 18:47

baeckerman83 hat geschrieben:Ein paar Kilos zuviel? Ich würde eher sagen die anderen haben nen paar Kilos zu wenig. Zero Size ist doch nicht wirklich schön.


herzlichen glückwunsch! Du bist kein bisschen besser als die Menschen, die sagen, dass übergewchtige Menschen nicht schön sind.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters!
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon wohnvorstellungen » Mo 8. Sep 2014, 20:41

Also, nur um das mal klarzustellen ;):

Das "zuviel" stand bei mir ganz bewusst IN ANFÜHRUNGSZEICHEN - zum einen, weil ich damit den vermeintlichen Irrglauben der breiten Gesellschaft aufzeigen wollte, dass alles über Größe 38 zu viel ist (das sehe ich nämlich DEFINITIV ANDERS). Zum Anderen aber auch, weil die Fragestellering ja Zweifel hatte, ob sie einen Modeblog starten kann obwohl sie vllt nicht Size Zero trägt.

Also, Fazit: ich finde Size Zero nicht unbedingt erstrebenswert (=> Streben danach im Sinne von Hungern usw.). Wer von Natur aus so aussieht - absolut okay. Wer aber nicht natürlicherweise diese Größe trägt, sondern eben 38, 40, 42, 44 (usw) sollte sich deswegen noch lange nicht verstecken!!! Schönheit ist 1. subjektiv und 2. sind die Schönheitsideale der heutigen Zeit eher unrealistisch. ich finde, jeder sollte genau die Größe tragen, die er natürlicherweise und mit einem normalen, gesunden Lebenstil hat.

Bezüglich des Bloggens habe ich meine Meinung glaube ich klar gemacht: egal ob Size Zero odr Plus Size - bei einem FASHIONblog geht es nicht um Kilos, sondern um das Gefühl für MODE :)!

So...nicht, dass das noch falsch verstanden wird.

Viele Grüße :*
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon Hatemeorloveme » Di 9. Sep 2014, 04:38

ich glaube den Frustrationspunkt erreicht jeder Blogger mal, ich hatte ihn vor ca. 3 Jahren und vor etwa 2 Jahren auch nochmal

Ich hab aber weitergemacht, denn das Bloggen ist einfach Teil meines Lebens und wurde es immer mehr -mittlerweile ist der Blog in der Tat eine kleine (die Betonung liegt auf Kleine, aber eine) Einnahmequelle.

Wichtig ist, sich selber treu zu bleiben, authentisch zu sein, man selbst zu sein - mein Projekt365 war etwas, von dem mir abgeraten wurde, wer will schon langweiligen Alltagskram sehen? Im Gegenteil, es hat mir hunderte neuer Leser eingebracht, der langweilige Alltagskram scheint eine willkommene Abwechslung zu perfekt inszenierten Magazinphotos zu sein - und da sind wir beim Punkt, Authentizität. Der Glaube, man und alles müsse immer perfekt sein, ist so nicht ganz richtig. Offensichtlich wird Charakter und Persönlichkeit auch geschätzt und ist eben, wie gesagt, ne schoene Abwechslung zu der Masse an inszenierten und immer perfekten Sachen, die man auf Blogs sieht.
DA ist aber vielleicht auch der Knackpunkt - ist man bereit, so viel über sich und sein Leben öffentlich zu machen...? Das mag nicht jeder, dafür hat vielleicht auch nicht jeder Zeit.

ZEIT - waere der andere Faktor - ich habe festgestellt, seit ich VIEL blogge, täglich eigentlich - kommen immer mehr Leser (hier und da springen welche ab, mal 5 weniger, am Tag drauf 10 Leser mehr, aber es ist konstant ansteigend)
a) der Leser hat immer was zu lesen, der Leser liest selektiv, auch Blogs, denen ich folge, besuche ich nicht täglich, wenn das aktuelle Thema mich gerade nicht interessiert. Wenn ich aber was Interessantes sehe, lese und kommentiere und empfehle aber weiter.
Es ist eignetlihc recht simpel - je mehr man an Masse an Beiträgen im Blog hat, desto eher die Wahrscheinlichkeit, dass fuer jeden Was dabei ist.
b) man wird gefunden, viele Beiträge werden auf Google gelistet, Google Liebt Seiten, die oft upgedatet werden, wer auch bei Google Suchergebnissen auftaucht, der wird auch von komplett Fremden, Neuen Leuten angeklickt und der ein oder andere folgt auch mal

ABER nur Wenige haben wirklich die Zeit, so intensiv zu arbeiten an einem Blog.
Ich hab auch Kinder, Haushalt, Tiere, Uni, gerade ein Neugeborenes und joa, den Blog. Der Blog ist Alltag hier, quasi wie Arbeit.
Nicht jeder kann und will so viel Zeit investieren...


Zu Fashionblogs - die Kleidergröße ist doch egal, sich stilllos anziehen kann man auch mit Kleidergröße 32 *schulternzuck*

Zum Themenwechsel - wenn du magst, schwenk um, um herrjottes, besser mit Freude und Passion geschriebene neue Themen (vielleicht springen Leute ab, dafür kommen Neue), als Themen, die halbherzig hingeklatscht werden und eh kaum noch neu kommen.

Passion ist das Wichtigste am Bloggen, Geduld, Jahrelange konstant dranbleiben, harte Arbeit und viel viel Leidenschaft .
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon yyymimiyyy » Fr 12. Sep 2014, 22:00

Ich freue mich über soooo viele Antworten :)
Zum Thema Mode, ob ich da ein Gespür habe weis ich auch nicht so recht. Derzeit bin ich total begeistert von den Plus Size Blogs, da sie so schöne Shops kennen. Für mich hat sich erst diese Woche eine neue Welt offenbart :D Ich habe in einem Shop bestellt in dem alles ab Größe 44 Standard ist und (jetzt kommt das unfassbare für mich) alles unter Größe 44 unter einer gesonderten Rubrik gesteckt wurde. Es klingt bescheuert aber für mich war es ein WOW Erlebnis. Ich bin es gewohnt in den Läden rasch in die hinterste Ecke zu gehen und in online Shops nach irgend einem Begriff für Übergröße zu suchen (HM+ oder asos curve z.B) um wenige ausgewählte Teile in meiner Größe finden zu können und in diesem Shop war es einfach mal umgekehrt. Mein Mann hielt mich auch für verrückt weil ich mich so über so ein Blödsinn gefreut habe :D

Zu dem anderen, danke für eure Aufmunterungen. Ich kämpfe jetzt mal weiter mit Blogger.
LG
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon wohnvorstellungen » Sa 13. Sep 2014, 12:32

Tu das :)! Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und warte gespannt auf neue Posts von dir :D!

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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon SvenjaUe » Sa 28. Mär 2015, 13:52

Du hast alles super zusammengefasst.. so wie es wahrscheinlich vielen geht :D
Mir auch und ich finde es teilweise echt nervig, da man ja schon viel Arbeit da rein steckt :/

Hoffe für jeden mit dem selben Problem, dass sich das bald ändert :)
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Re: Frustriertes bloggen

Beitragvon Doro » Mo 15. Jun 2015, 08:47

1. Das kommt bei allen (Lesern usw) GAR NICHT gut an.
2. Dann macht es dir keinen Spaß,
und 3. Das reflektiert dann auf deinen ganzen Blog.

Lieber ein bisschen Pause machen, als dann frustiert auf die Tastatur einhauen.
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