Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Entspanne dich und trinke einen Kaffee mit anderen Bloggern. Hier könnt ihr über alles sprechen, was das Bloggen betrifft und sonst nirgendwo reinpasst.

Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Kreuz-Quer » Fr 6. Feb 2015, 13:57

Du hast mich nicht kritisiert sondern einfach schlecht bewertet ohne Begründung und vor allem Anonym, wie das zu dieser Zeit sehr viele gemacht haben. Blöd war nur das ich anhand von deinem Besuch auf meinem Blog gesehen hab das nur du die Bewertung abgegeben haben könntest. Ich hab mich damals öffentlich im Chat darüber aufgeregt. Nicht über die Bewertung sondern über die anonyme soweit ich mich daran erinnern kann.
Mich stört weder Kritik noch wenn du mich persönlich nicht magst, aber diese wunderbare anonyme Bewertung hat mich zu dieser Zeit sehr gefreut, da es täglich vorgekommen ist.
Soweit ich mich aber erinnern kann haben wir darüber geredet und sind nicht unbedingt mit zerrissenen Hosen auseinander gegangen.
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon yyymimiyyy » Fr 6. Feb 2015, 16:14

Ne, meine war nicht anonym. Du hattest mich dann gefragt wieso und ich gab dir eine ausführliche Begründung mit kleiner Diskussion weil mir etwas nicht angezeigt wurde was du aber aktiv hattest (frag mich nicht was es war :D) Das mit dem Chat hatte mir allerdings gezeigt das negatives nicht gelesen werden will. Das soll aber kein Vorwurf von mir sein, damit will ich sagen das niemand gerne Kritik lesen mag und das man eine fremde Person die ein kritisiert nun nicht unbedingt liebt. Gerade unter den Bloggern sind sehr viele junge Menschen die noch weniger damit umgehen können und dann natürlich zunächst auf Angriffsposition gehen.
Deswegen kritisieren viele einfach nicht mehr und Lügen oder schreiben eben gar nichts. Sie haben einfach keine Lust auf Anfeindungen und das ist doch verständlich :)
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Sabinaiku » Mo 9. Feb 2015, 14:29

Ich denke nicht, dass es Sinn macht einen Blog zu betreiben, weil man damit Geld verdienen will. Es mag ja einige geben, bei denen das funktioniert - aber das sind dann meistens große Blogs, mit vielen Autoren, die regelmäßig Beiträge posten. Allein ist das kaum zu schaffen und es fragt sich, ob das überhaupt erstrebenswert ist.

Auf meinen beiden Blogs veröffentliche ich meine Haikus. Es gibt nur wenige Menschen auf der Welt, die gerne Gedichte lesen. Von diesen wenigen sind es wieder nur ein ganz kleiner Prozentsatz, der sich für die Spezial-Gattung Haiku interessiert. Damit ist von vornherein klar, dass man nicht auf viele Leser kommen kann. Das hat auch Vorteile: Man kommt gar nicht erst in die Versuchung eine hohe Besucherzahl anzustreben und erspart sich sehr viel Stress :lol:

Auf Kommentare lege ich eigentlich keinen großen Wert - wie hier schon richtig festgestellt wurde, kommentieren die meisten sowieso nur um ihren Link zu hinterlassen. Und weder auf Lob noch auf Kritik weiß ich eine gute Antwort. Lob freut einen natürlich immer - ich komme mir aber irgendwie blöd vor, darauf dauernd mit einem schnellen "Danke" zu reagieren. Und zu mehr fehlt es meistens an Zeit. Und Kritik? Da verstehe ich nicht, warum sich jemand die Mühe macht. Ich habe mir etwas gedacht bei meinen Texten - und es hat einen Grund warum das Haiku so geschrieben wurde, wie es nun mal dort steht. Wem es nicht gefällt, der soll es halt nicht lesen oder noch besser: seine eigenen Haikus schreiben ... die sind dann so, wie er es für richtig hält.

Ich denke, dass viele, die früher Blogs betrieben haben, auf Facebook und Co. abgewandert sind. Ihr Ziel war es Netz-Bekanntschaften zu machen ... das geht dort wahrscheinlich schneller und besser als mit Blogs.
Übrig bleiben die, die etwas zu sagen haben - egal ob ihnen jemand zuhört oder nicht.

@darkest.heart: Es scheint tatsächlich so zu sein, als würden die Fashion-, DIY- und Amateur-Fotografie-Blogs die Bloggerwelt überfluten. Ich nehme an, dass viele, die sich früher Zeitschriften über solche Themen am Kiosk besorgt hatten, nun diese Blogs lesen bzw. selber führen. Es kostet nix und ist aktueller als die Zeitschriften, die nur einmal im Monat - oder so - herauskommen. Vielleicht sind die Blogs überhaupt dabei den Zeitschriften-Markt abzulösen ... wer weiß.
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon darkest.heart » Do 19. Feb 2015, 12:56

Danke für die vielen Beiträge.

Die Tendenzen sind ja recht deutlich. Viele vermissen die kleinen, liebevoll gestalteten Blogs. Ein gewisses Maß an Professionalität gepaart mit ein bisschen Naivität. Eben die Blogs, die einen Sympathischen, erreichbaren Blogger dahinter vermuten lassen.

Ich, von meiner Seite, bin sehr Dankbar über die großen Blogs, die das mit Hilfe von mehreren Redakteuren kommerziell betreiben. Es macht zwar Spaß, Amateuren bei der Arbeit zuzusehen, aber wenn ich wirklich einmal etwas wissen will, greife ich doch lieber auf erfahrene Profis zurück.
Wenn es mir jedoch um Kooperation geht oder darum mir nachmittags meine Zeit zu vertreiben suche ich nach diesen Kleinen Blogs, die noch liebe in ihre Beiträge stecken und sich im Lernprozess befinden.

Auch sehr schön, finde ich Blogger, die es wirklich drauf haben, aber trotzdem sich die Mühe machen die Kommentare zu lesen und Fragen zu beantworten.

Legt ihr eigentlich wert auf das beantworten von Fragen oder allgemein das kommentieren von Kommentaren?
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Kreuz-Quer » Do 19. Feb 2015, 18:27

ist im Kommentar eine Frage vorhanden beantworte ich diese gern, auch von Fachsimpelei bin ich nicht abgeneigt. Jedoch halte ich meist Abstand davon mich für einen Kommentar zu bedanken. Das halte ich eigentlich für Schwachsinn. Genauso von der allgemeinen Praxis irgendwo anders zu kommentieren, damit bei mir kommentiert wird.
Das ist wohl auch der Grund warum ich so "wenig" Kommentare bekomme.
Doch kann ich da gern drauf verzichten, wenn der Kommentar aus dem einzigen Antrieb gegeben wurde, um auf die eigene Seite aufmerksam zu machen.
Ich kenne so einige Fotoblogs die schlechte bis mittelprächtige Bilder zeigen, aber unendlich Kommentare bekommen, wie toll doch alles ist. Naja....
So gerne würde ich meine Meinung sagen, aber das würde man auch wieder nur falsch verstehen. Gibt da ja so paar Mädels die nicht mit Kommentaren umgehen können, vor allem wenn vorher schon 20 mal da stand wie toll die Bilder sind.
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon darkest.heart » Fr 20. Feb 2015, 13:20

Ich beantworte jeden Kommentar, wenn es mir möglich ist. Aber Werbe-Kommentare kommen bei mir nicht unbeschadet durch die Moderation! Wenn da nur ein Link ist mit maximal einem "gefällt mir!" werden sie gelöscht...

@Kreuz-Quer:

Nicht nur Mädels, mein Guter!
Ein Beispiel:
Wie oft ich schon mit Leuten diskutiert habe, die Abstrakte Kunst machen (also wirklich abstrakt - einfach Farbe auf dem Bild verteilen). Sie wollten meine Meinung hören und ich sagte: "ich kann darüber keine Konstruktive Kritik abgeben, weil ich damit nichts anfangen kann. Denn ich vertrete die Meinung, dass selbst meine Mutter, die überhaupt nicht zeichnen kann, Farbe in schöner Komposition auf einem Untergrund verteilen kann. Es ist zwar hübsch anzusehen, aber darin zeigt sich mir nicht auf, ob jemand künstlerisches Talent/Können hat. dazu bräuchte ich eine Zeichnung oder ein Gemälde von dir, auf dem sich etwas reales erkennen lässt."
Nach so einer Antwort drängt man mir eine Diskussion auf und ich bejahte soweit alles:
- natürlich ist das Kunst
- natürlich gefällt das vielen
- natürlich braucht man ein bisschen Blick für Farbe
ABER meine Meinung ist nunmal unbestritten und ich vertrete sie weiterhin. Abstrakte Kunst finde ich als Mittel oder Element schön, aber verschmierte Farben auf einem Blatt? Talent offenbart sich mir da nicht...

Es ist halt wie mit vielem... über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Sicher gibt es auch Leute, die deine Fotos, Kreuz-Quer, scheiße finden. Aber sie können es nicht begründen, weil es ihnen einfach nicht gefällt.


Ich finde es ist schwer Aufmerksamkeit und treue Leser zu finden, wenn man nicht irgendwie für sich wirbt.
Es kommt ja auch immer auf das Genre an, ob man um jeden Preis Follower und Klicks erschummelt:
- möchte ich nur für mich selbst schreiben?
- möchte ich kommerziell werden?
- möchte ich Kritik und Meinungen?
- möchte ich mich selbst darstellen?

Nur ein Blog wird durch 1000 Leser nicht gut!
Oft sind es die kleinen (oder eben die großen, die ganz viel Kohle in ihre Medien stecken), die sich mühe geben.
Ich suche jetzt bereits schon wieder seit 2 Tagen nach einem Blog, der mir gefällt... und ich finde einfach nichts!
Bin ich zu Anspruchsvoll?
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Lillyfee1901 » Do 5. Mär 2015, 11:48

Hallo ihr Lieben :)
Seit Januar mische auch ich in der Bloggerwelt mit und auch mir ist es schon massiv aufgefallen das häufige Kommentare ständig Werbung vom eigenen Blog enthalten... Kann ich leider nicht nachvollziehen denn mir selbst wäre sowas viel zu elend... Ich lese gern andere Blogs die mir gefallen ohne zu verlangen das die Autoren des Blogs auch auf meinen stoßen... Ich finde es viel wichtiger das man ehrliche Leser denen das was man macht und wo man so viel Herzblut hineinsteckt bekommt... Schade das einige nur an sich denken und sich absolut nicht mehr für die Kreativität andere interessieren... Ich hoffe ganz doll das sich die "guten" Blogs halten und endlich wieder ehrliche Leserzahlen bekommen... Wenn ich sehe was einige Youtuber nach kurzer Zeit an Abonnenten hat obwohl Sie absolut keine qualitativ hochwertigen Videos (weder Inhaltlich noch Designtechnisch) wird mir schlecht... :)
Liebste Grüße

Lilly von http://lilly-checkts.com
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon beladevojka » Fr 6. Mär 2015, 13:44

Ich kann nur von meiner Seite aus berichten.

Meinen Blog führe ich seit etwa 2012, nicht gerade regelmäßig. Mir ging es darum, Inhalte, die ich interessant finde, zu behandeln. Das sind sowohl Beauty als auch Sprachen - ich habe da immer eine Mischung angestrebt. Schon früh ist mir aufgefallen, dass die Beauty-Beiträge auf dem Blog massig Kommentare kriegen, obwohl meine Fotos wirklich mies waren. Die aus meiner Sicht interessanteren Beiträge bekommen selten oder nie Kommentare. Schade ist das schon ein wenig, aber mir ist auch klar, dass die meisten meiner Leser eher einen Post über Nagellack lesen wollen statt meiner Kindheitserinnerungen. Außerdem ist es so, wie das über mir schon einige geschrieben haben: ein Blog ist ein Tagebuch. Nur online halt und für alle zu lesen. ^^

Youtube spricht dank der vielen Werbung gar nicht an. Die meisten Videos, die ich bis jetzt angeklickt habe, waren langweilig und konnten mich nicht fesseln.

Aber Instagram ist tatsächlich ein Riesen-Konkurrent für Blogger - ein einzelnes Bild mit einem Satz und ein paar Hashtags ist einfach so schnell gepostet und vor allem auch irre schnell geliked und angeschaut.

Insgesamt meine ich, dass euch einfach gerade auffällt, wie diese Bloggerwelle wieder langsam zurückgeht. Es war jetzt eine Zeit lang cool, neben der Schule den eigenen Kinder-Lifestyle-Blog zu führen und mittlerweile hat halt jeder einen Instagram-Account. Die Guten werden trotzdem bleiben - so sie denn wollen.

@darkest.heart:

Nein, bist du nicht :D
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Hatemeorloveme » So 8. Mär 2015, 05:40

ich glaube, es hat sehr viele Gründe, dass Blogger wieder mit dem Bloggen aufhören

a) die Ansprueche an Blogs werden von Leserseite immer höher, die Qualität soll perfekt sein, die Bilder perfekt, etc. solche Perfektion zu erzielen, kostet aber viel Geld und Zeit - haben viele nicht

b) Arbeit - ein erfolgreicher Blog ist viel Arbeit - das geht nicht auf Dauer bei allen Leuten, neben Job/Uni, Kindern, Haushalt, LEBEN einfach

c) der Erfolg bleibt aus - oder was auch immer vom Blogger als Erfolg gesehen wird. Leser bekommen, ist nicht einfach, Seitenaufrufe via Google generieren dauert oft Monate und Jahre - vorher haben viele schon wieder aufgehört

d) Bloggen kostet Geld - man investiert und oft nicht wenig - nicht jeder will ein so kostenintensives Hobby

e) die Träume vom Geld verdienen und Sponsoring platzen - um Sponsoring zu bekommen oder einnahmen zu generieren, muessen obige Fakotren erfüll werden - noch dazu ist das Geld, was fliesst, fuer die Arbeit so minimal, zumindest bei 99% aller Blogger, dass es frustriert. Man sieht, es "lohnt" sich nicht und hört wieder auf

f) Man muss in den meisten Bereichen OFT posten und das auch noch qualitativ hochwertig, um nicht unterzugehen in der Masse, google liebt nun mal Seiten, die oft upgedatet werden etc.

g) der Rechtskram der dran haengt, Impressum, Bildrechte und und und - schreckt einfach viele Ab, wenn sie mal merken, dass man nicht einfach so sein Ding machen kann, sondern sich an Regeln zu halten hat


Viele Leute sind schnell gefrustet oder halt nach Monaten gefrustet oder haben keinen grossen Spass mehr an einer Sache, die mehr Arbeit und Pflicht ist, als Hobby und ganz ehrlich - natürlich wollen alle Blogger, dass ihr Kram auch gelesen wird, sonst kann ich meinen Kram auch offline posten.
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon darkest.heart » Mo 9. Mär 2015, 18:21

Hatme:

Deine Anstriche sind alle wahr. Jedoch sollten Erfolg und hohe Leserzahlen nicht im Vordergrund stehen... Zumindest nicht, wenn man nicht auf Geld und Kooperation aus ist.

Aber vielleicht bin ich da ein Sonderfall? Ich habe fast 3 Jahre gebraucht um an die 50-Leser-Marke zu kommen. Mir tat es gut, einfach eine Seite zu haben, die ich anderen zeigen kann, wenn sie sich für meine Arbeit interessieren. Und ich habe auch weit mehr Leser, als Google anzeigt, weil sich einfach viele Leute manuell jedes Mal rein klicken und die nicht kommentieren. Das Feedback kriege ich über private Nachrichten oder mündlich überbracht.
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Fabian » Di 10. Mär 2015, 06:48

Es gibt eine Menge Möglichkeiten wesentlich mehr Besucher auf seinen BLog zu bekommen. Ich bevorzuge Kooperationen mit anderen "bekannten" Bloggern (z.B. Gastbeiträge usw.)
Das SEO-E-Book für Blogger: http://seo-ebook.farbentour.de/
77 Tipps & Tricks, um mehr Besucher zu erhalten: http://farbentour.de/
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon lxndrschltr » Di 10. Mär 2015, 17:42

Nein, es gibt immer noch Individualität und ein breit gefächertes Angebot und es wird eigentlich nur größer:
Fashion, TV, Bücher, Kochen und Backen, Fotografie, DIY, Gärtnern, in letzter Zeit finde ich auch recht häufig Blogs mit selbstgeschriebenen Gedichten (oft Haikus), Blogs übers Mutter-Sein gibt es, es gibt Braut- bzw Hochzeitsblogs, Musikblogs, Blogs mit Tipps für Technik, Blogs mit Tricks und "Lifehacks" und noch etliche mehr - man könnte keine größere Auswahl haben!
Allerdings gibt es ja immer mehr Blogger, jeden Tag gibt es viele Blogs mehr und jeder inspiriert wieder den nächsten, deswegen kommt es dir vielleicht vor wie Einheitsbrei, weil es von allem so viel gibt.

Und diese Folge- oder auch Likegeilheit wird ja momentan auch irgendwie extrem "gepusht", oftmals geht es den Leuten nur um Anerkennung.
Ich finde daher auch diese Folgespiele zB auch hier im Forum so unnötig - ich folge jemandem, weil mir gefällt, was er so von sich gibt und nicht, weil er mir zurückfolgt oder weil mir dafür 5 andere folgen, oder nicht?
http://www.growing-in-self-confidence.blogspot.de
Ich freue mich über jeden Besuch und jedes Feedback ;-)
lxndrschltr
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon ZeilenSprung - Literatur erleben » Mo 16. Mär 2015, 03:55

Ich habe jetzt nur den ersten Post gelesen & mir ist aufgefallen, dass es darauf bezogen war, dass einige Blogger aussteigen. Es gibt zig Milliarden Blogs, viele gut, einige tun sich wichtiger als sie sind, andere verdienen Geld damit oder bekommen Testexemplare.
Ich denke nicht, dass die Szene aussterben wird, dafür gibt es zu viele, die gerne & mit viel Herzblut ihr Hobby präsentieren, sich wichtig machen oder es für sich selbst tun.
Es wandelt sich, da diese Welt mehr und mehr ansteigt, gute neben Spam landen und einige sich über den oder den lustig machen. Es sind viele Daten, zu viele, als das man sie sichten kann. Wichtig ist, dass man weiß, was man will. Viele Leser? Seine Gedanken im nicht vergessen könnenden WWW haben wollen? Produkte testen (Kostenlose Waren bekommen), berühmt werden oder, oder, oder?
Ihr könnt Bücher lesen.
Ihr könnt Bücher besitzen.
Bei mir könnt ihr Bücher erleben.

http://ZeilenSprung-Literatur-erleben.blogspot.de/
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon SvenjaUe » Do 26. Mär 2015, 22:38

Ich finde viele Blogs noch wirklich wunderschön, aber du hast recht, dass viele von "Anfängern" abgelöst werden. Jedoch fängt jeder einmal klein an.

Und du hast ebenfalls damit recht, dass es richtiges Feedback kaum noch gibt und man oft als "Hater" abgestempelt wird, obwohl man nur konstruktive Kritik anbringen wollte. Meistens jedoch von anderen Kommentierenden und nicht vom Verfasser des jeweiligen Posts.

Denke aber auch, dass das an dem Hoch von Youtube liegt. Es ist oft einfacher sich passiv Videos anzusehen und etwas nettes wie "finde dich sooo toll und schön" drunter zu schreiben anstatt sich die "Mühe" zu machen, lange Posts durchzulesen. beim Lesen muss man sich darauf konzentrieren. Viele Videos kann man nebenbei ansehen oder einfach nur anhören.

Denke, es ist mittlerweile zu einfach geworden, sich einen Blog aufzubauen. Manchmal wäre es besser, sich vorher eventuell beweisen zu müssen. Indem man zu bestimmten Themen Texte schreibt und nur einen eigenen Blog aufbauen kann, wenn man auch in der Lage ist vernünftige Texte zu verfassen.

:)
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Re: Stirbt die "Bloggerszene" aus?

Beitragvon Doro » Mo 15. Jun 2015, 09:02

Ich finde, was du geschildert hast stimmt. Ich finde es echt krass das dier meisten der Kommentare auf meinem Blog nur Werbung sind... :(
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